Ich backs mir: Stachelbeerkuchen

26. Juni 2014

Oh, wow es ist schon wieder ein Monat vorbei und heute ist es wieder soweit... ich backs mir von Clara von Tastesheriff. Im Mai war das Thema ja die liebe Erdbeere, dazu habe ich einen etwas anderen Erdbeer-Cheesecake gemacht, den gibt es hier. Dieses Mal war das Thema Familienrezepte...uff dachte ich dann, denn an die wirklichen Rezepte habe ich mich bisher noch nicht ran getraut. Teilweise möchte ich das auch nicht, denn den Schokoladenrouladen kann nur meine Oma machen und sonst niemand. Im Endeffekt habe ich mich dann für die Stachelbeertorte entschieden, na ja nicht wirklich Torte, denn ich habe die Torte umgebaut und bin der Meinung es ist jetzt mehr ein Kuchen. Warum ich die Torte nicht eins zu eins nachgemacht habe kann ich euch ganz schnell erklären... es war mir einfach to much. Einfach zu groß, zu viel und nicht das was ich damit zeigen möchte. Das Rezept sollte etwas schlichtes und einfaches sein, einfach etwas bodenständige und das weil meine Familie einfach so ist.


Bisher habe ich euch schon erzählt, dass ich auf dem Land aufgewachsen bin. Das Haus meiner Eltern steht in einer Einfamilienhaussiedlung und nebenan ist die Kuhweide. Meine Großeltern wohnen zwei Häuser weiter und meine andere Oma etwas entfernt, aber in einer ähnlichen Umgebung. Die Stachelbeertorte stammt von meiner Oma die etwas entfernt wohnt und geriet fast etwas in Vergessenheit bis meine Mama das Rezept wieder herausgezogen hat. Seitdem gibt es die Torte fast zu jeder Familienfeier und ich kann euch sagen, ich weiß auch ganz genau warum. Stachelbeeren werden häufig unterschätzt, viele halten sie für sauer, aber ich kann euch sagen in diesem Kuchen sind sie ein Traum. Die Säure und das Süße sind einfach wahnsinnig lecker.


Ich habe mich dazu entschlossen euch das Rezept für die Torte aufzuschreiben, denn mein Kuchen besteht aus den gleichen Teilen nur anders geschichtet :)
Für die Torte braucht ihr:


6 Eier
440 g Zucker
180 g Mehl
2 Pck. Vanillezucker
1 gestrichener EL Mondamin
100 g Butter
500 g Stachelbeeren (TK oder aus dem Glas)
250 g Sahne
Sahnesteif
100 g Haselnüsse

1. Aus den Eiern, 240 g Zucker, Mehl und dem 1 Pck. Vanillezucker wie hier einen Biskuit machen

2. Nehmt den Biskuit und teilt ihn in drei Teile und jetzt wird es kniffelig, legt die unterste Biskuit Platte auf eine Tortenplatte. Anschließend nehmt ihr die mittlere Biskuit schicht und legt diese darauf. Jetzt schneidet ihr mit einem Messer vorsichtig aus der mittleren Platte einen Kreis aus, so dass noch ein 1,5 cm breiter Rand stehen bleibt.

3. Der herausgeschnittene Biskuitkreis zerbröselt ihr nun und in der Butter rösten. Jetzt gebt ihr Haselnüsse und 200 g Zucker dazu, bis der Zucker anfängt zu karamellisieren. Hierbei müsst ihr aufpassen, sonst brennt es ganz schnell an. 

4. Die Brösel abkühlen lassen und etwa zwei handvoll auf die Seite tun. Den Rest in die Torte geben und festdrücken.

5. Nun kommen auch die Stachelbeeren zum Einsatz. Dazu gebt etwa 100 ml Wasser und die Stachelbeeren zusammen mit 240 g Zucker und Vanillezucker in einen Topf. Das wird nun aufgekocht solang bis die Stachelbeeren weich sind. 

6. Rührt jetzt das Mondamin etwas mit kaltem Wasser an und gebt es zu den Stachelbeeren. Die Stachelbeeren müssen nun abkühlen.

7. Wenn die Stachelbeeren kalt sind gebt ihr die in die Torte und legt anschließend die letzte Biskuitplatte darauf. Stellt unbedingt die Torte jetzt kalt. Zum einen wird dadurch die Stachelbeermasse fest und zum anderen kann der Saft der Stachelbeeren in den Biskuit ziehen, dann schmeckt die Torte noch besser.

8. Nun schlagt ihr die Sahne steif und bedeckt damit die Torte. Mit den übrigen Bröseln könnt ihr jetzt die Torte noch verzieren.


So und meine Änderung beschränkt sich darauf, dass ich den Biskuit einmal halbiert habe und in ein langes Rechteck geschnitten habe. Anschließend kamen bei mir die Stachelbeeren darauf und zum Schluss noch ein paar Sahnetropfen. Ihr seht, dass Grundrezept bzw. die Einzelteile bleiben die Gleichen nur die Reihenfolge ist anders. 
Habt ihr in eurer Familie auch spezielle Rezepte? 
Mir ist soeben noch ein Rezept eingefallen bei dem ich aber nicht genau weis, ob es das nur bei uns gab oder ob ihr das auch kennt. Es heißt Tutti Frutti, mehr möchte ich euch jetzt nicht verraten und wird vielleicht bald mal Thema eines Posts. Habt ihr schon mal von Tutti Frutti gehört?

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5 Kommentare

  1. Hi, ich mag zwar keine Stachelbeeren, aber meine Mama. Danke also für das Rezept, könnte ich ihr zum Geburtstag backen! Liebe Grüße

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  2. Das sieht so delikat aus. :O Ich hab HUNGERRRR... Q____Q

    Oooooh Konstanz. Da wohnt eine liebe Freundin von mir. :3 Das letzte Mal gesehen hab ich sie... letzten Sommer. xD
    Flohmärkte sind auch echt was tolles. :3 Ich wünsch dir viel Vergnügen und einen guten Fang! :D

    Liebe Grüße!
    die Caddü von andersfarbig.com

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  3. Süße und Säure - eine tolle Verbindung. Lieben Gruß zu dir Iris

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  4. Der sieht echt lecker aus !
    Liebste Grüße:)
    -
    http://bedeutungsvolle-momente.blogspot.de/

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  5. Mhmm, dein Stachelbeerkuchen sieht sehr lecker aus! Ich werde mir das Rezept unbedingt aufschreiben, da ich Stachelbeeren eigentlich recht gerne mag, sie aber noch nie auf einem Kuchen gegessen habe. Danke für das Rezept! Und zu deiner Frage: "Ja, ich kenne Tutti Frutti!" ... und hab es schon ewig nicht mehr gegessen, es aber als Mädchen heiß geliebt!! Ist dein Tutti Frutti auch mit Vanillepudding, Früchten natürlich, und am Schluss mit Eischnee überbacken? Bin schon gespannt auf dein Rezept!
    Ganz liebe Grüße
    Rosalie

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Ich freu mich über nette Anregungen und dank euch für euren lieben Kommentare!

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